Coronavirus und die Chiropraxis

Chiropraktik hat nachweislich eine stimulierende Wirkung auf die Gehirn-Körper-Kommunikation (um durchschnittlich 20 %!) und die so genannte „Neuroplastizität“ (die Wahrnehmung des Körpers durch das Gehirn) hat (http://spinalresearch.com­.au/research-beyond-doubt-adjusting-subluxated-spine-changes-brain-function/).

Dadurch wird die Widerstandskraft Ihres Organismus gegen mecha­nischen, chemischen und emotionalen Stress gesteigert. Das schließt die Stimulation des Immunsystems ein, das durch ihr autonomes Nervensystem gesteuert wird!

Hinzufügen möchte ich noch einige interessante, authentische Zahlen aus Dokumentationen über die weltweite Grippepandemie (Spanische Grippe, Kriegsfieber) von 1917/18 aufführen (http://www.danmurphydc.com/Rhodes_Flu.pdf). Diese Erwähnung soll natürlich eine fachgerechte medizinische Betreuung im Bedarfsfall keinesfalls beeinflussen, sondern nur im historischen Kontext zur Information dienen:

In jener Zeit, also vor ca. 100 Jahren, lebten etwa 1 Milliarde Menschen auf unserem Planeten. Dieser besagten Pandemie mit dem weltweit bislang aggressivsten Grippevirus aller Zeiten fielen damals 100 Millionen Menschen zum Opfer. Das waren zum damaligen Zeitpunkt demnach 10 % der Weltbevölkerung! Gerade aus chiropraktischer Sicht sind die folgenden Zahlen äußerst interessant, denn vor allem ihnen zufolge konnte sich die damals noch junge Gesundheitsprofession Chiropraktik erst bundesweit in den USA etablieren:

„In Davenport, Iowa, USA behandelten 50 Ärzte 4.953 Influenza-Fälle, mit 274 Todesfällen. In derselben Stadt behandelten 150 Chiropraktoren inklusive Studenten und Dozenten der Palmer School of Chiropractic (Chiropraktik-Hochschule) 1.635 Fälle derselben Erkrankung mit nur einem Todesfall.“

„Im US-Bundesstaat Iowa behandelten Ärzte 93.590 Influenza-Patienten, von denen 6.116 starben – ein Todesfall auf 15 Patienten. In demselben US-Bundesstaat, exklusive Davenport, wurden 4.735 Patienten von Chiropraktoren behandelt, und lediglich sechs von ihnen starben. Das entspricht einer Sterblichkeitsrate von 1 zu 789.“

„Nationale Zahlen der USA aus dieser Zeit zeigen, dass im Jahr 1918 insgesamt 1.142 Chiropraktoren insgesamt 46.394 Patienten mit Influenza behandelten, von denen 54 Menschen starben, also einer von 886 (…).“

Soweit die Zahlen betreffend 1917/18. Natürlich haben sich auch die medizinischen Methoden seit der damaligen Zeit bedeutend verbessert. Dennoch scheint es bis in die Gegenwart immer noch kein wirksames Medikament zu geben, dass im betroffenen Patienten Viren abtöten kann. Jedoch können heute durch Gabe von bestimmten Medikamenten (Virostatika) Viren an der Vermehrung gehindert werden.

Und aus meiner Perspektive vor allem: Erhalten Sie mit regelmäßiger Chiropraktik die Elastizität Ihrer Wirbelsäule für eine verbesserte Gehirn-Körper-Kommunikation!

 

Was jetzt wichtig ist:

Im Moment ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und umsichtig zu handeln.

Aber wir haben auch eine Fürsorgepflicht gegenüber unseren Patienten. Deshalb werden wir die Praxis weiterhin für Notfälle offenhalten, bis wir von offiziellen Stellen anderes gesagt bekommen.

Das tun wir in der Praxis, um unser aller Gesundheit zu schützen und um die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen: 

  • Wir desinfizieren regelmäßig Oberflächen wie Türklinken, Lichtschalter, Tische, Schreibtische, Telefone und Handläufe. 
  • Wir stellen Desinfektionsmittel auf den Toiletten und am Empfang bereit.
  • Wir verwenden Einweghandtücher. 
  • Wir reinigen regelmäßig die Behandlungstische und Stellen, die häufig von Personen berührt werden, mit Desinfektionstüchern oder -lösungen. 

Und das können Sie tun: 

  • Die Exposition gegenüber dem Virus vermeiden. Soziale Kontakte soweit wie möglich einschränken. Große Menschen­mengen vermeiden. Überall „soziale Distanz“ üben (d.h. ca. ein Meter Abstand voneinander).
  • Das Händeschütteln und die Begrüßung durch physischen Kontakt unterlassen. Gesicht, insbesondere Augen, Nase und Mund so wenig wie möglich berühren.
  • Beim Husten und Niesen ein Taschentuch benutzen und es danach wegwerfen.
  • Bei Symptomen einer Erkrankung der oberen Atemwege (selber oder ein Haushaltsmitglied) zu Hause bleiben. Die Unterdrückung von Beschwerden wie Husten und Schnupfen mit Medikamenten verhindert nicht die Ansteckung. 
  • Hände 20 Sekunden oder länger mit warmem Wasser und Seife waschen. 
  • Für gute Belüftung sorgen – Fenster öffnen. 
  • Nur wer Symptome hat, sollte eine Atemmaske tragen, um die Ausbreitung des Virus zu verringern. 
  • In Bewegung bleiben, vor allem an frischer Luft!
  • Gesund essen – Lebensmittel, die das Immunsystem unterstützen. 
  • Ruhig bleiben!

Zwar verlaufen nach Informationen des Robert-Koch-Instituts 75 % aller Erkrankungen mild, jedoch sind überwiegend ältere und vor allem immunschwache Menschen potenziell gefährdet, ernsthafter zu erkranken. Die Angst vor einer Infektion versetzt große Teile der Bevölkerung verständlicherweise in Panik („Hamsterkäufe“ etc.).

Aber Vorsicht vor dem Angstfaktor: Wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass Angst und der daraus resultierende Stress die Kampf- oder Fluchtreaktion des Körpers auslösen. Stress wirkt sich nachteilig auf die Immunabwehr des Körpers aus. Unsere 24-Stunden-Medienwelt und der ständige Fokus auf COVID-19 sorgen für unnötige Angst. Kurz gesagt, in Angst zu leben und von dieser Angst gestresst zu sein, erhöht die Wahrscheinlichkeit, krank zu werden!

In diesem Sinne verbleibe ich mit besten Wünschen für Gesundheit und Wohlbefinden.

Ihre Harbort Chiropraktik Praxis

Ich interessiere mich für meine Gesundheit und möchte mehr wissen.

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